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Fürstenberg

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Erziehungswissenschaften

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Vergleich Schleiermacher und Herbart

SchleiermacherHerbart
Alle Anlagen des Menschen sollen zu einem Maximum entwickelt werden. Das ist nicht machbar, weil dann alle Menschen gleich wären. Psychisch und physisch sind alle Menschen individuell.
Beschränktheit:
Man kann nicht alles aus dem Kind machen was man will, aufgrund seiner natürlichen Anlagen.
§ 4. Unbestimmtheit des Kindes ist beschränkt durch dessen Individualität. Die Pädagogik darf keine unbegrenzte Bildsamkeit voraussetzen.
Erziehung wird durch die Eltern beschränkt, aufgrund von häuslichen und politischen Mängeln. (Lösung: Hauslehrer)§4. Bestimmbarkeit durch die Erziehung wird beschränkt durch die Umstände der Lage und der Zeit.
Der Pädagoge muss die differenten Anlagen erst kennenlernen, ehe die pädagogische Tätigkeit darauf hingeleitet und nach dem gegebenen Verhältnis geregelt werden kann. Wenn das Verhältnis mit Sicherheit erkannt werden kann, dann ist die Zeit der dominierenden Einwirkung von außen und die pädagogische Bildsamkeit des Menschen meist vorüber.§4. Die Festigkeit des Erwachsenen bildet sich innerlich fort und wird dem Erzieher unerreichbar.
Allmacht und Beschränktheit der Erziehung§6. Erziehung darf nicht über- und unterschätzt werden
Die ältere Generation muss Wissen auf die jüngere Generation übertragen (sittliche Tätigkeit). Die ältere Generation richtet ihre Aufmerksamkeit auf die jüngere Generation.§17. Der Pädagoge muss in die Erziehung des Zöglings seine ganze Aufmerksamkeit legen.
Beschränktheit:
Man kann aus dem Menschen nichts anderes machen als das, was dem Verhältnis der Anlagen, wie sie ursprünglich in ihm sind, entspricht.
Die Pädagogische Einwirkung ist zweifach:
Der Pädagoge muss auf alle Anlagen erregend wirken und sie muss das in Erscheinung Getretene weiter fördern.
§41. Die Zucht muss die besseren Regungen des Individuums fördern.
Die ältere Generation hat die Zukunft der jüngeren Generation im Auge.§42. Die Zucht (nach seinen sittlichen Urteilen handeln) hat den künftigen Erwachsenen im Auge.
Ältere GenerationPädagoge
Jüngere GenerationZögling (Knabe)
Kein Handlungskonzept, aufgrund der Verschiedenheit der pädagogischen Grundannahmen. Erziehung ist eine öffentliche Aufgabe und fällt nicht nur in die Schule.Handlungskonzept
Theorie Unterrichts steht in Verbindung mit der Kunst und der Wissenschaft (Kunst=Methodik)§35. Es gibt Methoden, damit der Unterrichtsstoff besser zu vermitteln ist
(§34. Beobachtung nötig, um die Bildsamkeit jedes einzelnen kennenzulernen => Stoff und Form des Unterrichts werden dadurch bestimmt;
§36. Der Unterricht muss in die vorhandenen Gedanken und Gesinnungen des Zöglings eingreifen)
Kunst, Ethik, PolitikPraktische Philosophie (Ethik): zeigt das Ziel der Erziehung
Psychologie: zeigt den Weg, die Mittel und die Hindernisse der Bildung

 

 

letzte Aktualisierung 25. Januar 2011