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Fürstenberg

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Erziehungswissenschaften

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Pro und Contra Humbolt

Bezug

  • Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen (1792)
  • Theorie der Bildung des Menschen (1793)

Pro

  • Entfaltung des Individuums
  • Keine Verzweckung von Seiten des Staats
  • Bildung für alle (nicht von Geburt, sozialer Stellung und der Herkunft abhängig)
  • Pluralität der Menschen (verschiedene Sprachen, verschiedene Weltansichten, die ausgetauscht werden können => mehr Toleranz)
  • Freiheit der Menschen
  • Selbsttätigkeit
  • Lebenslanges Lernen
  • Offene Bildung
  • Jeder Mensch kann durch Leistung aufsteigen (unabhängig von Geburt, sozialer Stellung und der Herkunft)
  • Selbstverwirklichung und Selbstbildung
  • Streben nach Humanität
  • Individuelle Glückseligkeit

Contra

  • Ausgewogene und umfassende Entfaltung menschlicher Anlagen nicht möglich
    • Keine harmonische Anlagenentfaltung möglich
    • Mensch kann nicht alle Anlagen (u.a. musisch, sportlich, mathematisch, sprachlich, historisch, ästhetisch-sinnlich) ausgewogen entfalten
  • Es kann kein innerer Drang zur Verwirklichung der Kräfte vorliegen
  • Bildung für alle zu Humboldts Lebzeiten nicht umsetzbar aufgrund ökonomischer Bedingungen
    • Der Schulbesuch kostete Geld und es war in seltenen Fällen möglich auf die kindliche Arbeitskraft zu verzichten
  • Menschen treten heute z.T. weniger in Verbindung und es können keine neuen Sprachen und Weltansichten ausgetauscht werden
    • Isoliert-Sein
  • Mensch ist gezwungen mit der Gesellschaft in Verbindung zu treten, weil er allein nicht die Menschheit als Ganzes verkörpern kann
  • Es ist nicht immer möglich Spuren des lebendigen Wirkens zu hinterlassen z.B. durch einen frühzeitigen Tod
  • Aufgrund der ökonomischen Lage kann die bevorzugte Tätigkeit nicht ausgeübt werden, im Vordergrund steht der Nutzen
  • Menschen können nicht mit anderen Menschen in Verbindung treten, weil der Unterschied zu groß oder zu klein ist
  • Bildungsidee nicht für beide Geschlechter gedacht
    • Frauen waren im liberalen Bildungsdenken mit einbezogen, doch galt für sie ein anderer Bildungsentwurf
letzte Aktualisierung 3. Oktober 2010