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Fürstenberg

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Erziehungswissenschaften

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Begriffserklärung Erziehung

Erziehung

Althochdeutsch: irziohan= heranziehen

  • Kommt um 1800 auf
  • Der Begriff ist umstritten und es gibt keine einheitliche und allgemeine Definition
  • Helmut Fend
    •  "Unter Erziehung sind alle Maßnahmen zu verstehen, die Erwachsene in Interaktion mit Heranwachsenden ergreifen, um Lernvorgänge hervorzurufen, die zu wünschenswerten Ergebnissen führen."
  • Hans Hielscher
    • "Erziehung bezeichnet einen Vorgang der Eingewöhnens in einen gegebenen Zusammenhang von Verhaltensregeln und traditionell vorgegebenen Sitten."
  • Charakteristisch für Erziehung ist:
    • Kompetenzgefälle vom Erwachsenen zum Zögling
    • Interaktionsprozess zwischen dem Zögling und dem Erwachsenen
    • Rollenverteilung zwischen dem Zögling und dem Erwachsenen
    • Intendiertes methodisches Vorgehen
    • Ist gebunden an Gegenstände und Themen
    • Eingebettet in Institutionen (Familie, Schule, Kindergarten) und in einen historischen-gesellschaftlichen-sozialen Kontext
    • Erziehung behebt Defizite des sozialen Miteinander, bringt die Gesellschaft voran und gilt als Grundlage von Entwicklung
    • Ziel ist die Integration des Zöglings in die Gesellschaft
    • Bewusste, geplante, intendierte Einflussnahme auf die Entwicklung von Menschen
    • Heranführung an Normen und Werte
    • Heranführung an Selbstständigkeit
  • Wandel des Erziehungsbegriffs:
    • Traditionell: Erziehung war Aufgabe der Familie
    • Heute: Erziehung ist nicht ausschließlich Aufgabe der Erziehung
      • Zahlreiche Institutionen, die den Eltern beim erziehen helfen (Kindergarten, Vorschule, Schule, Vereine, weiterführende Schule)
letzte Aktualisierung 27. September 2010