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Fürstenberg

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Eileen / Philosophie

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Sigmund Freud

  • Österreichischer Neurologe (beschäftigt sich mit Nervenheilkunde; typische Erkrankungen: Kopfschmerzen, Hirntumore, Lähmungen), kein Philosoph, aber eine Person mit großem philosophischen Interesse
  • 1856: Freud wurde als Sohn jüdischer Eltern in Freiberg (Mähren) geboren. Hatte 9 Geschwister. In Freiberg waren sie Angehörige einer religiösen Minderheit. Ihre Vorfahren waren im 14. und 15. Jahrhundert aufgrund von Judenverfolgungen aus Köln nach Osten geflohen. Später wurde Sigmund Freud Atheist, obwohl er immer wieder betonte, dass sein Judentum für ihn wichtig sei.
  • Im Alter von 3 Jahren zog er mit seiner Familie nach Leipzig, einige Monate später nach Wien.
  • Nach dem Besuch des Communal- Realgymnasiums begann Freud 1873 das Medizinstudium
  • Am 17. Juni 1882 Verlobung mit Martha Bernays und Beginn der Arbeit im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (bis 1885).
  • 1884-1887: Entdeckung der Wirkung des Kokains. Die Studie über das Kokain erscheint nach Selbstexperimenten. Der Versuch, einen morphiumsüchtigen Freund mit Kokain zu heilen, misslingt.
  • 1885: Studienreise mit einem Wiener Stipendium nach Paris. Dort lernte Freud den Arzt Josef Breuer kennen.
  • Gemeinsam fanden sie eine Erfindung der "Sprechtherapie", die praktisch eine Vorstufe der Psychoanalyse (Analyse von der Untersuchung und Behandlung psychischer Störungen und Krankheiten) darstellt. Im September erhält er eine Dozentur für Neuropathologie an der Universität Wien.
  • 1886: Am 25. April Niederlassung Freuds in Wien als Arzt und Leitung der neurologischen Abteilung im Ersten Öffentlichen Kinder-Krankeninstitut. Heirat Sigmund Freuds mit Martha Bernays. Er hatte 6 Kinder.
  • 1891: Im September Umzug in die Berggasse 19 in Wien, wo er die nächsten 47 Jahre verbringen wird.
  • Erforscht die Hypnose und deren Wirkung, um psychisch kranken Personen zu helfen
  • Hypnose:        geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung
      • In diesem Zustand ist die Ansprechbarkeit des Unterbewusstseins als auch Konzentration auf eine bestimmte Sache stark erhöht, die Kritikfähigkeit des Bewusstseins in gleichen Maßen reduziert
  • Entwickelte ein Modell "Drei-Instanzen-Modell2 => Jule
  • Später wandte er sich von dieser Technik ab und entwickelte eine Behandlungsform, in der Patienten aufgefordert werden, sich spontan und ohne große Überlegungen zu ihren Träumen zu äußern
  • Dadurch wollte er die seelische Struktur des Menschen verstehen und behandeln
  • Daraus folgt:
  • 1900:Entstand sein erstes bedeutendes Werk "Die Traumdeutung". Es entfaltete bereits alle Grundzüge seiner Wissenschaft. Er sah die Rolle des Unbewussten  und der Sexualität als Ursache psychischer Erkrankung.
  • 1902: wurde er zum Professor ernannt und die Psychoanalyse wurde in psychischen und medizinischen Kreisen anerkannt
  • Seine Theorein beinhalteten philosophische Aussagen
  • Hat viele Philosophen stark beeinflusst
  • 1920: "Jenseits des Lustprinzips" erscheint, in dem es um die biologischen Grundlagen der Psychoanalyse geht und die Begriffe "Wiederholungszwang" und "Todestrieb" eingeführt werden => Jule
  • 1922: Erkrankung an Gaumenkrebs, der sich bis zu seinem Tod beständig verschlimmert.
  • 1938: Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Österreich am 12. März emigriert Freud am 4. Juni nach London
  • 1939: Am 23. September um 3 Uhr morgens stellt Dr. Schur, Freuds Hausarzt, nach einer Morphiuminjektion Freuds Tod fest.
letzte Aktualisierung 11. April 2008