Thomas Hobbes geb. 1588 gest. 1679 | John Locke geb. 1632 gest. 1704 |
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| Hauptwerk |
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| "Leviathan" | "Zwei Abhandlungen über die Regierung" |
Naturzustand: - Mensch ist von Natur aus schlecht
- Macht ist das Höchste
- Organismus strebt danach, seine Vitalbewegungen zu erhalten, d.h. den Tod zu vermeiden (Selbsterhaltungstrieb)
- Mensch ist egoistisch, jeder entscheidet für sich selbst was für ihn gut ist
- jeder Mensch ist gleich, hat ein Recht auf alles
- es gibt keine Gesetze
- keiner darf dem anderen vertrauen
- Freiheit, sein natürliches Vermögen zu gebrauchen und alle Mittel anzuwenden, um sich zu erhalten
- Krieg aller gegen alle (bellum omnium contra omnes)
-> der Mensch ist dem Mensch ein Wolf | - Mensch ist von Natur aus gut
- unbeschränkte Verfügungsgewalt über sich selbst und sein Eigentum
- jeder untersteht dem Naturgesetz, zu dessen oberste Regel die Erhaltung der von Gott geschaffenen Natur gehört
- Gütergemeinschaft
- Naturrecht verbietet
- Leben, Gesundheit, Freiheit und Besitz anderer zu schädigen oder zu vernichten
- Naturzustand könnte friedlich sein, wenn nicht immer einzelne das Naturgesetz missachten würden
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- Verlangen nach einem gesicherten Frieden (Schutzbedürfnis)
- Angst/Furcht vor Vernichtung und Gefährdung soll "verschwinden"
| - jeder kann Richter in eigener Sache sein, was zu einem dauernden Kriegszustand führen würde, wenn es keinen übergeordnete Instanz gäbe, in deren Hände die Rechtssprechung und Durchsetzung für alle verbindlich geregelt ist
- Verlangen nach Frieden zum Zweck der Selbsterhaltung
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| Idee des Leviathan ist ein "Gesellschaftsvertrag": (Leviathan=Symbol für eine große unüberwindliche Macht) | Gesellschaftsvertrag:- Menschen schließen sich zu einer Gemeinschaft zusammen, in dem sie das Recht der Gesetzgebung der richtenden Gewalt und der exekutiven Gewalt an übergeordnete Instanz geben
- staatliche Gewalt an des Naturgesetz gebunden
- Selbsterhaltungsstreben des Einzelnen
- Freiheit und Besitz wird geachtet
- Wohl des Ganzen ist verpflichtende Norm
- Gewaltenteilung -> Gefahr einer absoluten Herrschaft wird vermieden
- verletzt der Herrscher die Gesetze, so hat das Volk das Recht, ihn durch eine Revolution abzusetzen
- Toleranz der Religionen -> Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft soll jedem freistehen, und der Staat darf sich nicht in ihre Inhalte einmischen
- Ungleichheit des Privateigentums = ungleiche Verteilung von Besitz
- (Einführung des Geldes) -> Anhäufung von Besitztümern und Ländereien
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Herrschaftsvertrag - unbeschränkte Macht des Herrschers
- Macht ist unermesslich und unteilbar
- Inhaber dieser höchsten Staatsgewalt kann eine Person oder eine Versammlung sein
- verharrt im Naturzustand -> er hat keine Grenzen, alle Mittel sind nutzbar
- Kirche ist dem Staat untergeordnet
- keine Gewaltenteilung
- oberste Pflicht = Wohl des Volkes
- uneingeschränktes Widerstandsrecht, was im Prinzip keins ist
- Tyrannei wird legitimiert
- Macht wird nicht missbraucht
- Friedenssicherung
- vertritt Meinung der Untertanen
| Unterwerfungsvertrag- kein Widerstandsrecht
- Gehorsamkeit ist Pflicht
- Menschen müssen sich dem Herrscher beugen, in der Hoffnung, dass er sich für das Wohl ALLER einsetzt
- das Wölfische wird in Zaum gehalten
- geregelte Verhaltensweisen
- Rechte, Gesetze
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