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Fürstenberg

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Potsdam 2007

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Potsdam Einleitung

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Potsdam, auch bekannt als Preußens Versailles und Brandenburgs Hauptstadt, wurde von uns Anfang Oktober besucht. Es war nicht unser erster Besuch, jedoch liegen unsere letzten Besuche gut 20 Jahre zurück. Die Zeit nach 1989 brachte für Potsdams wertvolle Architektur nur Gutes. Schlösser und Parks wurden und werden renoviert, die Innenstadt ist lebendiger geworden und das Holländische Viertel ist quasi aus den Ruinen auferstanden.

Wir konnten leider nicht alle sehenswerten Plätze besuchen. Uns ist klar, dass Potsdam uns wieder sehen wird....

Einen kurzen Ausflug in die Geschichte Potsdams finden Sie im nächsten Abschnitt.

Potsdam Geschichte

Es ist davon auszugehen, dass sich im 7. Jahrhundert die Heveller, ein slawischer Stamm, im Gebiet  des heutigen Potsdams ansiedelten. 993 überließ der Kaiser Otto III seiner Tante Marthilde, der Äbtissin von Quedlinburg, mit Unterschrift und Siegel die Orte Poztupimi et Geliti.

Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf 1304 als Potsdam unter dem Namen Postamp erwähnt wurde. Obwohl Potsdam schon 1345 Stadtrecht bekam, war es bis zur "Entdeckung" der Hohenzollern ein eher unbedeutendes Fleckchen Erde. Die Menschen ernährten sich hauptsächlich von der Fischerei.

1416 ließ Friedrich I. eine Brücke über die Havel zur Insel Potsdam errichten. Der Aufstieg Potsdams begann.

Zwei Feuer zerstörten die Stadt in den Jahren 1536 und 1550 fast vollständig. Einzig die Burg blieb von den Feuern verschont. Die Stadt erstand in neuem Glanz und die Burg wurde zu einem Stadtschloss umgebaut. Dies ist auch der Beginn des Baus von Lustgärten.

Der Dreißigjährige Krieg bedeutete das Ende für Schloss und Gärten. Ab 1685 begann die Ansiedlung von Immigranten aus Frankreich. Etwa 20000 Hugenotten verhalfen der Stadt zu neuem Wohlstand.

1745, mit dem Beginn des Baus von Sanssouci, begann die glanzvolle Zeit Potsdams. Diese sollte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts dauern.

Mit der Niederlage Preußens gegenüber Napoleon im Jahre 1806 wurde die Stadt an den Rand des Ruins gebracht. 1814, mit dem Ende der napoleonischen Herrschaft in Europa, sah auch Potsdam wieder besseren Zeiten entgegen. Es entstanden z.B. Schloss Charlottenhof, Schloss Glienicke und Schloss Babelsberg. Die umfangreichen Baumaßnahmen endeten mit dem Bau von Schloss Cecilienhof im Jahre 1917.

Obwohl Potsdam während des 2. Weltkrieges von größeren Schäden verschont blieb, wurde es zum Ende des Krieges von den Briten in Schutt und Asche gebombt. Das Sanssouci vom Bombenhagel verschont bliebt, verdankte man den günstigen Windverhältnissen.

Nach dem Krieg wurde im Schloss Cecilienhof die Potsdamer Konferenz ("Potsdamer Conference") einberufen. Diese Konferenz regelte die zukünftige Demokratisierung, Entmilitarisierung, Entnazifizierung und Dezentralisierung Deutschlands.

In der DDR Zeit wurde Potsdam Bezirksstadt. Dies war nicht unbedingt von Vorteil. In der sozialistischen Vorzeigestadt wurden viele alte Gebäude gesprengt und die DDR typische Plattenbauweise dominierte. 1989, nach der Wende, begann Potsdams Neuaufstieg als Landeshauptstadt Brandenburgs. 1990 wurde Potsdam UNSECO Weltkulturerbe. Ein durchaus berechtigter Titel. Damit sind wir in der Gegenwart angekommen.

letzte Aktualisierung 19. September 2010