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Fürstenberg

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Zusammenfassung - Die fabelhaften Strudelbakers

erstellt von Eileen Fürstenberg

Das Buch "Die fabelhaften Strudelbakers" von Zvi Jagendorf beschreibt das Leben der jüdischen Familie >>Helfgott<<.

Der Verlauf der Geschichte erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren. Sie beginnt zum Zeitpunkt des Nationalsozialismus und endet in den 60'er Jahren.

Die Familie und ein Teil ihrer Verwandten sind Flüchtlinge und müssen, aufgrund vieler Bombenangriffe und großer Angst umzukommen, aus Deutschland fliehen. Die übrigen Verwandten sind nach Tel Aviv gezogen, mit denen sie regelmäßig Briefkontakt haben. Doch das getrennte Leben der Familien ist nicht einfach. Wolfy, später auch Will genannt, ist die zentrale Person des Buches. An ihm und seiner Familie werden Probleme und deren Lösungen, Auseinandersetzungen, Gefühle, Ängste, Verlust und Verzweifelungen sowie jüdische Bräuche und Sitten dargestellt. Zum Ende des Buches muss Wolfy zu seiner Tante Sophie nach Tel Aviv ziehen, da seine Eltern tot sind. Jedoch kehrt er nach vielen Jahren als erwachsener Mann zu Besuch der in England gebliebenen Freunde und der einzigen noch lebenden Tante zurück, um das Erlebte zu verarbeiten und seine richtige Heimat zu finden.

Zeitliche Übersicht und Zusammenfassung des Buchs

1. Kapitel

Wien

Kalman Gold:

  • Sitzt tot in der Tram (Straßenbahn) und fährt durch Wien
  • Er kam vom Sabbat
  • Ordentlich gekleidet
  • Jude
  • Jeden Samstagnachmittag ging er zur Sadigora Rebbe um mit Freunden aus der Kindheit den Sabbat ausklingen zu lassen

London

  • Wolfy Helfgotts Mutter erzählt Wolfys Vater jede Einzelheit über den Tot ihres Onkels in Wien
  • Wolfy ist ein kleiner Junge
  • Als die Geschichte über den Onkel erzählt wird hocken sie in Londoner Luftschutzbunkern
  • Sind nach England geflohen
  • Haben Angst vor deutschen Luftangriffen
  • Familie (Helfgott) hat in London Zuflucht gefunden
  • Keiner von der Familie war mehr in Wien (alle waren in London oder Tel Aviv verteilt)
  • Wolfy Helfgott => später Will Halfgo
  • Wolfy stellt sich Kalman als Gespenst vor
  • Wolf dachte viel über Kalman nach
  • Kalman war ein Flüchtling, aber nie auf der Flucht
  • Will möchte auch ein Reisender ohne Taschen sein, so wie Kalman (ein Flüchtling, aber nicht auf der Flucht)
  • Will kann es sich nicht vorstellen, ohne Taschen zu gehen

2. Kapitel

Die Flüchtlinge:

Eltern:

Nissan Gold (Vater) + Dvoire Gold (Mutter)

Kinder:

Frida Gold Helfgott

Sophie Gold (ältere Schwester von Frida)

Max Gold (Mendl Gold)

Eltern:

Frida Gold Helfgott + Chaim Helfgott (Harry)

Kind:

Wolfy

  • Chaim und Frida sind kranke Flüchtlinge

 

Eltern:

(Max Gold) Mendl + Rosa

Kind:

Bernhard

  • Mendl und Rosa sind schreckhafte Flüchtlinge

 

  • Rosa hat gelesen in der Londoner Flüchtlingskommission, dass man auf der Straße kein Deutsch sprechen durfte
  • Rosa wusste auch, dass der Commercial Road Decken ausgab, jedoch müssen sie sich sehr vorsehen, denn die Leute taten es für Jesus
  • Männliche Flüchtlinge wurden in Lagern gesteckt, dort wurden sie von der Polizei beobachtet, ob sie deutsche Spione sind oder nicht
  • Chaim und Mendl wurden verhört, aber sie sind keine deutschen Spione

 

Im Lager:

  • Chaim nahm an zahlreichen Kursen teil, lernte Englisch und es ging ihm dort sehr gut
  • Er schrieb viele Bewerbungen
  • Mendl wollte Arbeiten gehen
  • Fühlte sich im Lager nicht wohl, Kurse interessierten in nicht, Bücher waren alle nicht spannend genug
  • Mendl wurde von Arbeitern im Lager aufgezogen, weil er keine Arbeit fand
  • Sie nannten ihn >>Der kleinen Momo<<
  • Mendl schrieb Briefe an Rosa, dass er freiwillig in die Armee eintreten will
  • Als Rosa Brief bekommt, macht sie sich sorgen um ihr gemeinsames Kind und das er sie im Stich lassen will
  • Rosa war zu nichts in der Lage, außer Tanzen mit Mendl
  • Rosa ist dünn, blass, vogelartig
  • Mendl glatzköpfig, dunkel, klein
  • Rosa ließ Kind (Bernhard) bei Frida und machte sich auf den Weg zu ihrem Mann ins Lager
  • Dort angekommen, warf sie ihm vor, dass er sie mit dem Kind alleine lassen will
  • Er soll sich Arbeit suchen
  • Mendl wurde zum feindlichen Ausländer erklärt, sollte auf einem Seelenverkäufer voller Gauner und Nazispione nach Australien verschifft werden
  • Rosa und Mendl verließen Leger für einen Stadtbummel am Wasser
  • Bekamen Passierschein (Ausgangsschein)
  • Mendl hatte in England Angst vor den Polizisten und der Umgebung
  • Sitzen im Bus
  • Rosa erzählt, wie ihr Zimmer ist, indem sie wohnen und wie schön und toll alles ist
  • Mendl soll sich wegen Arbeit in einem Flüchtlingsbüro erkundigen
  • In der kleinen Küstenstadt am Ende der Hauptstraße kamen sie an ein Ufer
  • Mendl meint, dass die Engländer sie hassen, sie alles verloren haben und das die Engländer aus ihnen Christen machen wollen
  • Gehen in einen Pub, Mendl geht es nicht gut
  • Bestellen Bier
  • Erzählen übers Kind
  • Mendl sah sich nie als Vater, gab die Verantwortung immer an die Frauen ab (Rosa, Kindermädchen, Großmütter)
  • Rosa zeigt Mendl Foto von Bernhard und dieser beschimpft sein Kind als Idiot
  • Daraufhin rastet Rosa aus
  • Barkeeper merkt, dass sie deutsche sind und will Polizei rufen
  • Rosa und Mendl zeigen ihm Genehmigung von Mendl, doch das ist dem Wirt egal
  • Mendl schläft ein vom Bier
  • Wirt kneift Rosa in den Busen
  • Polizist kommt, sieht das und es ist ihm vollkommen egal
  • Als Polizist Max Gold sagt, wirft Mendl den Tisch um
  • Zettelberg in Rosas Handtasche landet auf dem Boden zwischen Glassplittern und der Bierlache
  • Polizist meint darauf, dass Sie die Ruhe gestört haben
  • Rosa sucht Wiznitzer-Münzen, Mendl hat diese nicht gesehen
  • Wirt und Polizist helfen ihr dabei
  • Geld befindet sich zwischen den Dielen, sie fanden nur eine Münze (Glücksmünze)
  • Daraufhin verlassen Polizist, Rosa und Mendl den Pub und gehen Richtung Hauptstraßund Wasser
  • Polizist ging vor Rosa und Mendl und Rosa fragt den Polizisten, ob es englische Pennies vom Heiligen Mann gebe

 

3.Kapitel

  • Wolfy ist in der Schule.
  • Gibt richtige Antwort auf die Frage des Bischofs >> Warum, legt die Mutter unseres Herrn Jesus ihr kleines Baby in eine Krippe?<<
  • Antwort: >> Weil sie ausgebombt waren. <<
  • Richtige Antwort, für die Wolfy einen Preis bekam (Bild mit Maria und ihrem Kind, Engel und Tiere in Bethlehem)
  • Wolfy freut sich total über das Bild und zeigt es seiner Mutter
  • Wohnen bei Mr. Palmer (alter Bergarbeiter)
  • Mutter ist nicht begeistert vom Bild
  • Chaim => Wolfys Vater (blaue Augen, rundes Kindergesicht, dunkles, lockiges Haar, welches wie Stahlwolle in die Höhe wuchs, spricht sehr gut Englisch, charmant, beliebt)
  • Nach dem Abendbrot arbeitet Chaim an einem Gedicht für die Weihnachtsfeier
  • In der Zeit durfte ihn keiner stören
  • Er arbeitet in einer Munitionsfabrik
  • Chaim kam nach Hause und Wolfy zeigt ihm Bild
  • Ist total sauer, regt sich total auf, dass er kein Christ ist und das Wolfy nichts über Christen in der Schule lernen und wissen soll
  • Chaim nimmt Wolfy Bild weg und darüber ist Wolfy sehr traurig
  • Als Wolfy im Bett ist, er hört, dass Mutter und Vater über das Bild streiten und sieht, dass Vater das Bild ins Feuer wirft
  • Wolfy will Bild retten, kommt gegen das heiße Rost => Doktor
  • Vergangenheit/jetzige Zustände:
    • Halfgos wurden ausgebombt
    • Juden gehen nicht zur Kirche, glauben nicht an Christus
    • Sie sind Ausländer und haben andere/seltsame Angewohnheiten:
    • Samstag wird kein Licht angemacht, es wird keine Milch oder Tee getrunken...)
  • Wolfy trägt eine Brille
  • Beim Doktor durfte niemand etwas über die Bildsache erfahren
  • Mutter lügt, denkt sich eine Geschichte aus
  • Wolfy ist bei Mr. Palmer unten und sucht Weihnachtskarten von Maria, dem Jesuskind auf dem Kaminsims
  • Findet keine, da Mr. Palmer solche Karten nicht hat
  • Wolfy darf sich eine andere Karte aussuchen
  • Mr. Palmer fragt Wolfy, ob er Weihnachtsgeschenke bekommen hat
  • Wolfy erzählt vom Bild, aber er sagt, dass ihm das in der Schule weggenommen wurde
  • Dies tut Mr. Palmer leid
  • Chaim gewinnt den LIEDER-FÜR-DEN-SIEG Wettbewerb mit seinem Gedicht
  • Chaim erklärt, was das Akrostichon Helft Russland zu bedeuten hat
  • Gedicht gefällt allen und Chaim sollte abgefüllt werden
  • Chaim kommt nach Hause
  • Frida schreibt Brief an Mutter (Dviore) in Palästina, wo sie (Dvoire) erblindet
  • Vater tut es leid, dass er Bild verbrannt hat
  • Wolfy zeigte seine Weihnachtskarten von Mr. Palmer keinem mehr, denn diese waren nur was für Engländer
  • Helfgotts leben in Oakengates
  • Frida ist krank
  • LIED-FÜR-DEN-SIEG-Feier ist Samstagabend
  • Wolfy will es Eltern heimzahlen und versteckt, bevor sie losgehen zur Feier die Schlüssel
  • Eltern suchen überall
  • Danach holen sie Wolfy aus dm Bett, tun so, als wenn sie ein Spiel mit ihm spielen und er die Schlüssel finden soll
  • Wolfy fand die Schlüssel auch

 

4. Kapitel

  • Wolfys Mutter stirbt an einer ansteckenden Lungenkrankheiten
  • Daraufhin musste Wolfy zu seiner Tante ziehen
  • Wolfy ist ein sehr ordentlicher, lieber, hilfsbereiter Junge und sehr gut in der Schule
  • Auf dem Friedhof verabschieden sie Frida mit Gebeten
  • Nach Beerdigung bekam Wolfy einen schwarzen Aufnäher am Ärmel von Rosa angenäht, denn dieser drücke Trauer aus
  • Nach Beerdigung Chaim, Mendl, Wolfy gehen zum Rabbi Yoel um Kaddisch zu sprechen
  • Alter Mann kam zu Chaim und meinte, dass Wolfy Aufnäher  abmachen sollte, nach dem Sabbat
  • Wolfy war über Aufforderung glücklich, aber Samstags war reißen verboten =>Sünde
  • Er darf Aufnäher erst Sonntag abmachen, dauert ihm aber viel zu lange
  • Bernie (2 Jahre) soll Flicken "zufällig" abreißen, tat es aber nicht
  • Nächsten Morgen, Rabbie Yoel, Wolfy musste Flicken verstecken
  • Kaddisch war auf Hebräisch
  • Wolfy erzählt, dass er mit Mr. Birkett (ein Goi) jeden Morgen zur Schule mitgenommen wird
  • Mutter schrieb immer Briefe an Familie nach Tel Aviv und Wolfy musste auch immer ein Paar Zeilen hineinschreiben (jeden Donnerstag)
  • Er dachte, dass dies jetzt vorbei ist, falsch gedacht
  • Mendl brachte Brief von Frida an und Wolfy musste seine Zeilen ( alles in Ordnung usw.) schreiben
  • Mendl hatte 6-10 vorgeschriebene Briefe von Frida gehabt, welche 20 Wochen hielten, nur Wolfy musste noch etwas dazuschreiben
  • (Frida: tiefschwarzes Haar, Lücke zwischen ihren Vorderzähnen)
  • (Chaim: zeigt selten Gefühle)
  • Fridas ältere Schwester war in den Plan mit den Briefen eingeweiht
  • Briefe las Sophie Eltern immer vor, denn sie können nur noch schlecht sehen (Tel Aviv)
  • Briefvorrat verbraucht
  • Sophie musste sich Briefe von Frida an die Eltern ausdenken, es Mendl schicken und Wolfy musste seine Zeilen hinunter schreiben und den Brief wieder an seine Großeltern schicken
  • Vater von Frida (Nissan) erkannte, dass die Briefe nicht wie immer waren
  • Sophie wurde unruhig und informierte sich bei Mendl über Einzelheiten aus der Hauptstadt und das Leben dort
  • Nissan schieb Brief an Mendl, dass er ein Foto von Frida haben will
  • Mendl sollte nun einen Brief mit der ganzen Wahrheit an die Familie nach Tel Aviv schreiben (Frida tot, haben nicht mit Absicht gelogen, wollten Familie in Tel Aviv nichts schlechtes), doch er ist kein guter Schreiber, deswegen tat es Chaim
  • Chaim kam nur am Wochenende zu Besuch, er war manchmal ein Fremder für Wolfy
  • Wolfy und Vater verstehen sich nicht so gut
  • Wolfy will, dass Vater und er wieder in ihre alte Wohnung zurückziehen, doch der Vater möchte dies erst, wenn Wolfy älter ist
  • Beide taten sich in diesem Moment leid und zeigten Gefühle
  • Als Wolfy den Brief bekam, um seine Zeilen hinunter zuschreiben wurde er wütend, weil es nicht Mendls Worte in diesem Brief waren
  • Er wollte am liebsten die Wahrheiten sagen, wer den Brief geschrieben hat
  • 3 mal täglich Kaddisch sprechen

5. Kapitel

  • Wolfy hilft Mendl bei der wöchentlichen Überprüfung der Bestandslisten in Romeos Lumpenladen
  • Rosa kommt von der Arbeit (näht Schulterpolster für feine Leute)
  • Rosa fragt, wo Bernie ist und Wolfy meint als Ausrede, dass er bei Heinzy Schach spielen ist und er keine Hausaufgaben auf hat
  • Rosa hält sich für eine Sexbombe und seitdem sie in London sind, kann sie kochen und nähen
  • Bernie meint nie, dass was er sagt => lügt, gerissen, frech
  • Mendl hat Hunger und sagt dann auch, dass Bernie Schach spielen ist, weil er nicht länger auf ihn warten möchte
  • Als sie beim Essen sind, kommt Bernie nach Hause
  • Mendl will, dass er sich die Hände wäscht, doch das tat Bernie schon
  • Mendl will, dass Bernie sich eine Kippa auf den Kopf setzt
  • Das ist für Bernie Verrat und Schande (coole Jungs setzen keine Kippa auf/ hat sich überzeugt, dass es keinen Gott gibt/ Koscher essen ist vollkommener Schwachsinn)
  • Mendl holt Kappe raus, Bernie läuft weg
  • Mendl holt Limonade, dass ist was ganz besonderes
  • Rosa geht, denn die Situation mit Bernie macht sie traurig
  • Mendl und Rosa sind nicht so zu Wolfy, denn er ist ein ordentlicher Junge
  • Wolfy geht Bernhard draußen suchen, findet ihn aber nicht
  • Als er wieder hoch kommt, sitzen alle am Tisch auch Bernie
  • Bernie hat ein Stück Eiscremeverpackung auf den dem Kopf, besser als Kippa
  • Rosa spricht mit Mendl über Bernies Charakter => in der Küche
  • Rosa kann sehr schnell ausrasten
  • Bernie denk, dass Wolfy für die Hilfe zur Überprüfung der wöchentlichen Bestandslisten, Geld vom Vater bekommt => sitzen noch unten am Tisch
  • Bernie braucht Geld für seine Mädchen
  • Wolfy hat noch Goldzahn von seiner Mutter=> Bernie will den haben und verkaufen
  • Mendl stört ihr Gespräch, denn sie müssen in ihr Zimmer gehen => Apfelkuchenbackzeit
  • Im Zimmer, Bernie will Goldzahn unbedingt haben
  • Wolfy gibt ihm den Zahn, Wolfy wird schwindelig und Bernie nimmt den Zahn und geht

6. Kapitel

  • Bernie soll Neuhebräischkurs belegen
  • Bernie macht es, weil der Kurs in der Nähe von Nutten, Zuhältern usw. ist
  • Dies alles erzählt ihm Harvey, den Harveys Vater hat in der Gegend einen Zigarettenladen
  • Bernie macht sich hübsche, denn er will nicht auffallen, wenn er zum Kurs geht
  • Mutter macht ihm ein Sandwich und Bernie soll ihr dankbar sein => Bernie schmeißt Sandwich auf dem Weg zum Kurs weg => will nicht dankbar sein
  • Bernie findet das Haus in dem der Neuhebräischkurs stattfinden soll sehr schlecht
  • Er trifft eine Nutte, welche ihn anmacht
  • Doch dann findet Bernie den Eingang vom Kurs und ein Mann mit Glatze sagt ihm, dass der der Kurs ausfällt, da Mr. Halevy Kursleiter) krank ist=> er soll nächste Woche wieder kommen
  • Bernie erzählt in der Schule mit Harvey Spack über die Nutte und Tripper (Geschlechtskrankheit)
  • Bernie informiert sich in der Bibliothek über Geschlechtskrankheiten und macht sich darüber sein Gedanken
  • Neuer Hebräischkurs
  • Auf dem Weg kommt er am Windmill Theatre vorbei und schaut sich dort alle Fotos an
  • Bernie steht vor dem Angelo-Israelischen Klub => Nutte, die was von ihm möchte=> Bernie lässt sich drauf ein => Nutte befriedigt ihn und benutzt dabei das Taschentuch von Bernies Vater
  • Danach ging Bernie zum Kurs
  • Dort angekommen, stellt Bernie sich als Harvey vor und ahmt ihn nach
  • Alle anderen im Kurs stellen sich auch vor
  • Nasses Taschentuch in seiner Hose, macht seine Hose nass => Fleck
  • Gab Falsche Antwort und wurde erstmal (für mehrere Unterrichtsstunden) nicht mehr befragt
  • Er versuchte den ganzen Unterricht über den Fleck wieder wegzubekommen
  • Bernie musste früher den Kurs verlassen, weil er den Bus noch schaffen musst
  • Wollte Taschentuch wegschmeißen => tat es aber nicht
  • Zu Hause angekommen, sprach Rosa ihn auf den Fleck an
  • Ausrede: er habe Tee mit Milch und Zucker getrunken und den verschüttet
  • Bernie zieht sich Schlafanzug an
  • Im Bad versucht er, den Fleck im Taschentuch wegzubekommen, denn es muss alles in Ordnung sein, bevor es wieder in den Schrank vom Vater gelegt wird
  • Bernie geht zum Abendbrotessen
  • (Harvey ein guter Freund von Bernie/ Kricketspieler/ tolle Frisur, er hat lange Nackenhaare, die er sich zu einem Entenschwanz kämmt/ Vater hat Zigarettenladen in der Gegend, wo der Kurs stattfindet/ hilft Abends und am Wochenende bei seinem Vater aus)

7. Kapitel

  • Quasten = näht man an die Zipfel der Kleidung/ sehen aus wie Rettungswesten mit komischen Fäden/ man trägt sie unter dem Hemd (T-Shirt), aber über dem Unterhemd
  • Wolfy lässt Quasten beim Schwimmunterricht bei Mr. Wilberforce liegen
  • Mr. Wilberforce hasst Wolfy und alle anderen jüdischen Jungen
  • Wolfy muss in den Wintermonaten der Schwimmsaison jeden Freitag den Schwimmunterricht früher verlassen
  • Mr. Wilberforce vergisst dies immer wieder
  • Einmal stieg Wolfy aus dem Wasser und fragte, ob er gehen kann, daraufhin musste er wieder in Wasser
  • Danach versuchte sich Wolfy im Wasser zu melden, doch Mr. Wilberforce beachtete ihn nicht
  • Er stieg wieder aus dem Wasser und dann durfte er endlich gehen
  • Wolfy musste sich sehr beeilen, denn er musste den Bus noch bekommen um rechtzeitig zum Sabbat (am grünen Tisch mit dem weißen Tischtuch) zu kommen
  • Vor Eile vergas er seine Quasten in der Umkleidekabine , welchen Verlust er erst zu Hause bemerkte
  • Wolfy erzählt dies Bernie, doch der macht sich darüber nur lustig
  • Wolfy macht sich das ganze Wochenende Gedanken, wie er zu Mr. Wilberforce geht und ihn nach seinen Quasten fragt=> Bernie verarscht ihn
  • Maß an Schmähungen und Qualen, die Wolfy aus religiösen Gründen über sich ergehen lassen musste, waren irgendwann voll
  • Er wollte nicht immer im Religionsunterricht Psalmen (altes Testament) abschrieben, während die anderen in seiner Klasse bei Reverend Taylor etwas über Jesus und seine Wunder lernten (neues Testament)
  • Reverend Taylor => Pfarrer aus Somerset
  • Manchmal fragte er Wolfy, über die Aussprache von hebräischen Wörtern
  • Mr. Taylor hat in der Schule ein Zimmer, indem man mit ihm über seine Probleme sprechen kann
  • In Mr. Taylors Büro schildert Wolfy Mr. Taylor das Problem mit den Quasten
  • Mr. Taylor regelt das Problem und holt die Quasten zurück
  • (Religionslehrer kennt keine Quasten, da er nur mit dem neuen Testament arbeitet)

8. Kapitel

  • Otto wurde von den Scheidl-Jungs gefangen genommen
  • Nach Lösegeld von Frau Gisl, wurde Otto freigelassen
  • Otto war ein Jude
  • Lief in Socken, langer Unterwäsche und einem zerrissenen, blutbefleckten Hemd durch Wien
  • Vorfall:
    • ZEIT: nach der Kristallnacht
    • Söhne des Hausmeisters (Scheidl-Jungs) hatten Otto auf der Treppe der Druckerei abgefangen (wollte gerade nach Hause gehen/fahren) und entführt
  • Wolfy nannte Otto immer Onkel Otto, weil Frau Gisl Rosas beste Freundin ist
  • Wolf verbrachte öfters seine Ferien bei Otto und Gisl
  • Gisl und Otto unterschieden sich von anderen Flüchtlingen
  • => keine Kinder/ sehr gebildet/ schönes Zuhause (ruhig, sauber, Wohnung erinnert nicht an einen katastrophalen Zustand)/ Gisl ist aus dem Ei gepellt/ es stehen keine Koffer bereit zur Flucht, wenn etwas passieren sollte/ haben keine Angst bzw. wenig/ ganz andere Situation
  • Wolfy fand es dort sehr schön, denn es war alles anders, jeder führte seine eigenes Leben
  • Otto spielt mit Doktor Emil Frei an manchen Abenden Schach
  • Viele Flüchtlinge suchten für Emil eine Frau
  • Gisl ist anders als alle anderen Frauen => glicht einem Mädchen
  • (Gisl: hat weiche zierliche Hände/ spricht leiser als andere Frauen/ aus dem Ei gepellt/ rund/ klein/ hat rote Flecken auf den Wangen/ kleinen Mund)
  • Gisl ließt Wolfy immer etwas vor, wenn er im Bett liegt
  • Wolfy fragt Gisl, wie sie und Otto zusammengekommen sind und warum sie geheiratet haben => Gisl erzählt ihm alles
  • Sonntagsausflug => entweder gingen sie picknicken oder verbunden Picknick + Ruderpartie auf dem River Lea
  • Jenen Sonntag, wollte Otto nicht mit, also fuhren Gisl, Herr Frei und Wolfy raus, zu einer Bootsfahrt mit anschließendem Picknick
  • Wolfy denkt auf der Bootstour, dass Gisl und Frei sich ineinander verlieben => Wolfy stellt sich vor, dass er das Kind von beiden sei
  • Verwarf Traum schnell => Otto tat ihm Leid
  • Wolfy beobachtete beide, als sie am Ufer picknickten
  • Nachdem Gisl das mitbekam, meinte sie, dass sie jetzt nach Hause fahren => Wolfy wollte nicht
  • Rückfahrt im Kahn war traurig => Wolfy war sauer
  • Olaf und Erik (gegen Juden) versetzten Kahn indem Wolfy, Herr Fein und Gisl saßen einen Stoß ans Ufer, weil sie mit ihrem Kahn angeblich nicht genug Platz gehabt hätten
  • Kahn wurde zwischen herabhängenden Ästen eines über Wasser geneigten Baumes befördert
  • Zweig zerkratzte Gisls Stirn
  • Frei regt sich über Erik und Olaf auf
  • Am Abend fragt Gisl Wolfy, ob sie sich mit Emil komisch benommen hat
  • Unterhalten sich über Emil
  • Gisl fragt, ob Wolfy jemanden kenne, der zu Emil passen würde (eine Frau)
  • Wolfy denkt Gisl, doch er antwortet: >> Schon möglich. <<
  • Nach der Antwort legt Gisl ihren Finger auf seine Lippe und geht
  • Otto kommt in Wolfys Zimmer rein und fragt, ob er langweilig ist, denn Gisl ist mit Emil zum Mitsommernachtskarneval der Medizinstudenten und er wollte nicht mit
  • Otto informiert sich bei Wolfy über den Tag am Fluss
  • Wolfy will darüber nicht sprechen und schämt sich für die Gedanken mit Gisl und Emil
  • Wolfy informiert sich über Ottos Lauf in der Kristallnacht
  • Otto war von der Frage nicht begeistert
  • Wolfy schlief ein
  • Als Wolfy aufwachte war Otto nicht mehr in seinem Zimmer an der Bettkante => es brannte in einem anderen Zimmer Licht => man hört eine unnatürlich hohe und schrille Stimme von Gisl => Gisl lacht oder weinte

9. Kapitel

  • Chaim hat Narbe an rechter Brust ( Wiener Narbe )
  • Chaim geht an schönen Sommersonntagen mit Bernie und Wolfy schwimmen (am Lido), denn er will Rosa und Mendl die Kinder vom Hals halten und sich um die Erziehung von Wolfy kümmern
  • in der Zeit machen Mendl und Rosa Abrechnung, wie viel Chaim ihnen für die Versorgung von Wolfy geben muss
  • Bei Monatsabrechnung gibt es oft Streit, denn Chaim ist das zuviel Geld
  • Bernie und Wolfy denken über Chaims Narbe nach
  • Wolfy traut sich nicht seinen Vater zu fragen, denn sie sprechen nie über ihre Körper
  • Wolfy fragt Mendl, warum sein Vater eine Narbe hat, dieser reagiert merkwürdig, tat so, als ob er es nicht wüsste und meinte, dass er Chaim selber fragen soll
  • Wolf fragt Rosa, diese regt sich total auf, weiß es, sagt es aber nicht, sie fordert Wolfy auf, dass er seinen Vater selber fragen soll
  • Jenem Sommer am Lido, Wolfy berührt Vaters Narbe => Vater meint, dass sie jetzt ins Wasser gehen => sagt nicht zum berühren
  • Bernie denkt, dass es Nazis waren, die ihn angeschossen haben und er deswegen eine Narbe hat
  • Macht sich darüber lustig
  • Als Bernie dies sagte, waren sie (Bernie + Wolfy) gerade beim Tennisunterricht von Sheila Barwick => Bernie flirtet mit ihr
  • Bernie und Wolfy gehen nach Hause und Chaim wartet auf Wolfy
  • Chaim musste mit Wolfy über die Angst vor der Arbeit reden und diesem Dennis, der ihn dort fertig macht
  • Chaim wollte, dass Wolfy mit zur Arbeit kommt und wieder bei ihm zu Hause schläft
  • Rosa war erst nicht einverstanden (schmutzige Wohnung, kein Essen), doch erlaubte es
  • Zuhause angekommen, darf Wolfy in die Badewanne
  • Vater kommt ins Bad und spricht über Sexualkunde, Körperbehaarung
  • Kannte Wolfy von seinem Vater nicht, war sehr überrascht und es war ihm peinlich
  • Wolfs informiert sich jetzt über die Narbe
  • Vater sagt, dass es Nazis waren
  • Wie kam es dazu?:
    • Nazis wollte in der alten Wohnung in Wien Schmuck und Geld
    • Opa wollte nicht sagen, wo Schmuck und Geld versteckt ist
    • Opa sollte erschossen werden
    • Chaim stellt sich davor und wurde angeschossen => Narbe
    • es war der Elektriker, der geschossen hatte
  • Vater trocknet Wolfy ab
  • Beim rasieren des Vaters, sah Wolfy seinen Vater als jungen, starken, mutigen Mann an, früher war er genau das Gegenteil
  • Wolfy und Vater fahren zur Arbeit
  • Stimmungsschwankungen des Vaters (düstern, nervös)
  • Vater arbeitet bei Flora Fashion und macht dort Bestellungen
  • Auf der Arbeit => Wolfy geht auf Toilette
  • In der Zeit steht Chaim mit Monica im Verkaufsraum und erzählen
  • Dennis, den Mann den Wolf vorher auf Toilette traf, brüllte seinen Vater an, dass er seine Arbeit im Lagerraum verrichten soll
  • Wolfy bekam auch eine Aufgabe
  • Wolfy hörte Chaim und Dennis streiten
  • Wolfy wollte einen Stift für seine Listen haben
  • Wolfy ging dazwischen, konnte aber nichts machen => Chaim und Dennis gingen auseinander
  • Wolfy wurde vom Vater zu Monica geschickt, um einen Stift zubekommen
  • Wolfy verstand, warum Vater Dennis nicht mochte
  • Wolfy fragt Monica, warum Vater und Dennis sich immer streiten
  • Monica meint, weil Chaim es sich gefallen lässt
  • Wolfy nahm Stift und Papier
  • Half Vater beim sortieren
  • Unterhielten sich kurz über Heirat und Frauen für Chaim

10. Kapitel

  • Luftangriffe in Liverpool, Conventry und Birmingham
  • Wolfy kommt durch Emigrantenschiff zu Sophie nach Tel Aviv (Israel) => erste Begegnung
  • Jahre später
  • Wolfy arbeiten beim Voice of Israel Radio in Jerusalem
  • Tante Sophie schickt ihm immer Fresspakete
  • Sophie führt Immobilienbüro ihres Mannes (Papierkram usw.)
  • Sophie unterhält sich gerne über Frida
  • Sophie gibt Wolfy immer Geld, weil dies das Anteil von Frida sei und sie es wieder zurück bekommen soll, durch Wolfy
  • Dienstmädchen heißt Lisa, hat sich früher um die Kinder von Sophie gekümmert => jetzt immer noch für den Haushalt da
  • Sophie zeigt Wolfy Stickerei von Frida, welche sie vor 30 Jahren vor ihrer Hochzeit gemacht hatte
  • Unterhalten sich darüber, was Frida vor der Heirat gemacht hatte
  • Vater (Nissan) wollte noch nicht einmal, dass sie zur Schule gehen
  • (Frida war die ruhigere von beiden)
  • (Sophie schlich sich immer aus dem Haus)
  • Sophie zeigt Wolfy Fotos von seiner Mutter und ihm
  • Auf einem Foto entdeckt er seine Mutter mit einem fremden Mann
  • Mann ist ein großer Lügner
  • Wie lernte Frida diesen Mann kennen und wie kam es zur Krankheit??
    • mit 16 Jahren waren schon erste Anzeichen der Krankheit bei Frida zu erkennen
    • Kuraufenthalt in Bergen genoss sie sehr => ging Frida wieder besser
    • Frida begegnete im Haus eines Cousins, Oskar (Mann auf dem Bild)
    • wollten Heiraten
    • Heirat wäre gut für Oskar gewesen, denn Fridas Eltern hätte Wohnung und Studium finanziert
    • vor der Hochzeit platzte Oskar bei Nissan herein und warf ihm vor, Fridas Krankheit verheimlicht zu haben
    • Oskar warf Nissan vor, dass Nissan ihm Frida untergejubelt hat
    • Oskar beschimpfe Frida als lebende Leiche
    • daraufhin kam Krankheit von Frida wieder zurück
  • Oskar wollte viel Geld von den Eltern, sonst hätte er die Geschichte in der Zeitung veröffentlicht
    • Kranke Frau wurde ihm untergejubelt
    • Das die Familie Lügner sind, weil sie ihm das nicht gesagt haben usw. ...
  • das wollte Familie alles nicht, deswegen gaben sie ihm viel Geld
  • wie immer hatte die Familie die Krankheit (Tuberkulose = Tb = Lungenkrankheit) von Frida vertuscht
  • Wolfy wollte von Sophie wissen, ob Chaim von der Krankheit Bescheid wusste (kam keine Antwort zurück) und warum sie Frida und Mendl in Wien zurückgelassen hatten (dachte Wolfy für sich)
  • Er denkt, es war das Geld, warum sie (Wolf, Chaim, Frida) in Wien zurückbleiben mussten
  • Wolfy will das Geld von seiner Tante nicht haben => muss es trotzdem nehmen

11. Kapitel

  • Mendl und Chaim sind tot
  • Rosa und Wolfy (Will) leben noch
  • Früher: 1 mal im Jahr, Besuch von Wolfy und Mendl auf dem Friedhof (sie besuchten Frida )
  • Das kleine Buch hatte Sprüche fürs Grab
  • Rosa will, dass Will auf den Friedhof geht und seine Eltern besucht (Will will nicht)
  • Will ist über 40 Jahre und möchte sich nicht mit den Toten abgeben
  • Bernie lebt noch und ist in Indien
  • Will und Rosa unterhalten sich über Bernie
  • Will wohnt bei Freunden in London zu Besuch
  • Geht doch zu Friedhof
  • Findet Vater auf dem Friedhof, aber Mutter nicht
  • Will sieht sich als Pendler

12. Kapitel

  • Will sucht in London Plätze, Erinnerungen und Bilder aus seiner Kindheit
  • Besonders sucht er den Baum im Park, an dem sich die Familie das letzte Mal fotografiert hat
  • Er sucht und sucht in der Hoffnung, am Ende seinen Weg nach Hause zu finden

 

Weitere Personen:

Gisl Kroll + Otto Kroll

Gisl => Freundin von Rosa

Kalman Gold

  • Onkel von Frida

Sophie Gold Keller + Moritz Keller (Onkel Leo)

2 Kinder, Namen unbekannt (nach Amerika gezogen, vor Wolfys Emigration)

Nissan Gold => Tel Aviv
Dvoire Gold => Tel Aviv
Frida Helfgott => London => stirbt in dem Buch an einer Lungenkrankheit
Chaim Helfgott => London => stirbt in dem Buch
(Will) Wolfy Helfgott => London später Tel Aviv
(Mendl) Max Helfgott <=> London => stirbt in dem Buch
Rosa => London
(Bernie) Bernhard => London später Indien
Gisl Kroll => London
Otto Kroll => London
Kalman Gold => blieb in Wien => stirbt in der Straßenbahn am Anfang des Buchs
Sophie Keller => Tel Aviv
Moritz Keller => Tel Aviv

Meinung:

Sehr gute Darstellung der Probleme jüdischer Flüchtlinge im 2. Weltkrieg:

  • in England durften sie z.B. kein Deutsch sprechen,
  • denken fest an ihrem Glaube, diesen darf niemand verstoßen,
  • viele Zeitsprünge; mir persönlich zu groß.
last update March 8, 2008